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SUMMARY:Lager und Stellplätze von Sinti und Roma
DESCRIPTION:NS- Zeit und Nachkriegsdeutschland – Fotoausstellung \n\n\n\n\n\nÖffnungszeiten:\n\n\n\n\nDonnerstag 15 – 18 Uhr\n\n\n\nFreitag 11 – 14 Uhr\n\n\n\nsowie nach Vereinbarung unter info@groeschlerhaus.eu\n\n\n\n\nDie Fotoausstellung „Lager und Stellplätze von Sinti und Roma: NS- Zeit und Nachkriegsdeutschland“ wird vom 22. Januar bis zum 5. März 2026 im GröschlerHaus Jever gezeigt. \n\n\n\nDer Oldenburger Grafiker und Kurator Jürgen Biella hat zur Vorbereitung der aktuellen Ausstellung Neuland betreten. Er musste lange recherchieren\, denn Literatur über Sinti und Roma ist an sich schon spärlich gesät\, aber Fotos von Lagern und Stellplätzen sind extrem selten.    \n\n\n\nDie Fotodokumente aus verschiedenen deutschen Städten veranschaulichen eindringlich die dieser ethnischen Minderheit aufgezwungenen Lebensverhältnisse und geben einen Einblick in die Kontinuitäten ihrer Diskriminierung. Der Zusammenbruch von Hitler-Deutschland 1945 erfüllte nicht die Hoffnungen auf ein Ende  des Antiziganismus. Bis 1982 sprachen die Gerichte den Überlebenden ab\, überhaupt „rassisch“ verfolgt gewesen zu sein. Erst 1997 stellte die Bundesrepublik die Verfolgung der Sinti und Roma der der Juden gleich. \n\n\n\nAusstellungstafeln zeigen\, wie die Stadt Jever und der Verein der Getreuen Bismarcks Anfang der 1950er Jahre Sinti-Familien von ihren Stellplätzen am Rand der Stadt vertrieben. \n\n\n\nDie Fotoausstellung ist ein Projekt der Freunde der Sinti Oldenburg e.V. zusammen mit dem Schloss-Museum und dem GröschlerHaus Jever. \n\n\n\n \n\n\n\nDie Sinti-Familie Anton und Gertrud Laubinger im Juni 1950 auf dem Stellplatz am Dünkagel\, östlicher Stadtrand von Jever (Stadtarchiv Wilhelmshaven\, 5000\, Hartog 2004)
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