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SUMMARY:Hunger-"Euthanasie" in der Anstalt Wehnen – Opfer aus Jever und Friesland
DESCRIPTION:Vortrag von Dr. Ingo Harms (Oldenburg) \n\n\n\nEintritt frei \n\n\n\n„Euthanasie“-Verbrechen im „Dritten Reich“ sind spät erforscht worden und immer noch zu wenig bekannt. Ihre Opfer waren lange Zeit vergessen\, obwohl ihre Zahl in die Hunderttausende geht. Fast jede Psychiatrie hat sich damals an diesen Morden beteiligt. Erst 1996 wurde entdeckt\, dass die Heil- und Pflegeanstalt Wehnen bei Oldenburg dazugehörte. Über 2000 Patient*innen wurden dort ermordet. Aus den sorgfältig ausgewerteten Krankenakten und weiteren zahlreichen Primärquellen geht hervor\, dass die Zahl der Opfer aus Friesland bei 230 Ermordeten und bei 250 Zwangssterilisierten liegt. Ein erst 2009 gemachter Fund aus dem Gesundheitsamt Jever belegt\, dass von Jever ausgehend sogar Kinder und Säuglinge in die Euthanasie geschickt wurden. \n\n\n\nAnhand von Krankenakten und Primärquellen präsentiert der Medizin-Historiker Dr. habil. Ingo Harms von der Gedenkstätte Wehnen in seinem Vortrag umfangreiches\, bedrückendes Daten- und Faktenmaterial. Er zeigt auf\, wie die Morde systematisch durch einen elenden Hungertod der Kranken durchgeführt wurden. Ins Zentrum seiner Ausführungen stellt er das Schicksal von Lisa Habben aus Jever\, die 1940 als 22jährige Patientin dem Krankenmord zum Opfer fiel. \n\n\n\nZusätzlich wird Harms darauf eingehen\, welchen Widerständen seine Forschungen und deren Ergebnisse begegnen. Die Veranstaltung am 25.3.2026 um 19.00 im GröschlerHaus bietet Raum\, über ein weiteres\, zukünftiges Gedenken der Hunger-„Euthanasie“ Opfer in Jever und Umgebung nachzudenken. Um die Namen der ermordeten Kranken in die Gemeinschaft zurückzuholen und ihrer zu gedenken\, könnten sie z.B. später einmal vorgelesen und ausgesprochen werden.
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SUMMARY:Fundstücke zur Geschichte der BIPoC in der Region Friesland / Wilhelmshaven
DESCRIPTION:Powerpoint-Vortrag von Hartmut Peters \n\n\n\nDie Geschichte der BIPoC (Black\, Indigenous\, People of Color) der Region Friesland / Wilhelmshaven ist noch eine Leerstelle. \n\n\n\nWer weiß schon\, dass einst ein Schwarzer den Hof der Regentin Maria von Jever besuchte\, 1751 in Wittmund zwei versklavte Menschen aus der Karibik lebten und der afro-amerikanische Musiker Sun Ra\, Begründer des Afro-Futurismus\, 1988 in Wilhelmshaven auftrat? Seit 1860  wurden auf den Jahrmärkten von Jever in sogenannten „Völkerschauen“ Menschen aus allen Erdteilen ausgestellt. \n\n\n\nAnzeige für eine „Völkerschau“ auf dem Schützenfest von Jever im Jahr 1860 (Jeversches Wochenblatt\, 28.7.1860)\n\n\n\nSeit 1920 bildeten sich selbst im abgelegenen Jeverland Jazzbands. 1937 brachte der NS-Funktionär Hans S. Ziegler die berüchtigte Nazi-Ausstellung „Entartete Musik“ auf den Weg – und wirkte nach dem Krieg unbehelligt als Musiklehrer auf Wangerooge. \n\n\n\nSun Ra am 7. Mai 1988 im Wilhelmshavener Kommunikationszentrum Pumpwerk (Foto: H. Peters)\n\n\n\nDer Referent bietet keinen Vortrag im streng wissenschaftlichen Sinn an.  Fundstücke wie diese sollen für ein Thema sensibilisieren\, das – mit Rassismus und Kolonialismus eng verbunden – bisher kaum Aufmerksamkeit gefunden hat. So nächtigten Sun Ras Afro-Futuristen ausgerechnet in einem Hotel am Valoisplatz. Victor Valois war aktiv an den brutalen kolonialen Einsätzen der kaiserlichen Marine in Afrika beteiligt und im imperialen Wilhelmshaven hochgeschätzt. Der Soziologe und Historiker Hartmut Peters arbeitet ehrenamtlich am Zeitgeschichtszentrum GröschlerHaus Jever. Der Vortrag findet im Rahmen des „History Month“ statt\, das vom Forum Koloniales Erbe Wilhelmshaven organisert wird. \n\n\n\nEintritt frei
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SUMMARY:Gedenkveranstaltung am Mahnmal für die ermordeten Juden Jevers
DESCRIPTION:Anlässlich des Holocaust-Gedenktages wird am kommenden Dienstag\, dem 27.01.26\, um 15.30 Uhr eine Gedenkveranstaltung am Mahnmal für die ermordeten Juden Jevers in der Frl.-Marienstraße (gegenüber der Tourist-Information) stattfinden.Gestaltet wird das Gedenken in diesem Jahr von einer Gruppe Schülerinnen des Mariengymnasiums Jever in Kooperation mit dem GröschlerHaus Jever. Die Schülerinnen setzen sich im Rahmen der Stolperstein-AG mit Biografien verfolgter und ermordeter jüdischer Bürger*innen der Marienstadt auseinander und bereiten die Erstverlegung vor. \n\n\n\nDas Mahnmal\, das vor 30 Jahren an der Außenmauer des ehemaligen Gefängnisses des Amtsgerichts Jever errichtet wurde und an dem die Gedenkveranstaltung stattfinden wird\, zeigt in drei Stapeln die „Lebensbücher“ der von den Nazis verfolgten und ermordeten Juden. Es stellt zusätzlich zu den Erinnerungsorten Friesland einen wichtigen Teil der Erinnerungsarbeit der Stadt Jever dar\, woran die Stolperstein-Initiative anknüpft. \n\n\n\nDas Mahnmal für die ermordeten Juden Jevers (Foto: T. Haseneyer\, 2026)\n\n\n\nNach einem Grußwort wird eine Schülerin ihr selbst verfasstes Gedicht „18“ vortragen\, in dem sie Gedanken zu den 18 Menschen\, die aus Jever im KZ Auschwitz ermordet wurden\, festgehalten hat. Anschließend werden die Namen dieser Menschen von zwei Schülerinnen\, die im Rahmen ihrer Studienfahrt nach Krakau auch die Gedenkstätte Auschwitz Birkenau besucht haben\, verlesen und Blumen niedergelegt. \n\n\n\nIm Anschluss steht das GröschlerHaus (Gr. Wasserpfortstraße 19) für Gespräche und zur Besichtigung der Ausstellung\, die auch die Deportationen in die NS-Vernichtungslager darstellt\, zur Verfügung.
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LOCATION:Mahnmal für die ermordeten Juden Jevers\, Fräulein-Marien-Straße\, Jever\, 53.573355\,7.903092\, 26441\, Deutschland
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SUMMARY:Lager und Stellplätze von Sinti und Roma
DESCRIPTION:NS- Zeit und Nachkriegsdeutschland – Fotoausstellung \n\n\n\n\n\nÖffnungszeiten:\n\n\n\n\nDonnerstag 15 – 18 Uhr\n\n\n\nFreitag 11 – 14 Uhr\n\n\n\nsowie nach Vereinbarung unter info@groeschlerhaus.eu\n\n\n\n\nDie Fotoausstellung „Lager und Stellplätze von Sinti und Roma: NS- Zeit und Nachkriegsdeutschland“ wird vom 22. Januar bis zum 5. März 2026 im GröschlerHaus Jever gezeigt. \n\n\n\nDer Oldenburger Grafiker und Kurator Jürgen Biella hat zur Vorbereitung der aktuellen Ausstellung Neuland betreten. Er musste lange recherchieren\, denn Literatur über Sinti und Roma ist an sich schon spärlich gesät\, aber Fotos von Lagern und Stellplätzen sind extrem selten.    \n\n\n\nDie Fotodokumente aus verschiedenen deutschen Städten veranschaulichen eindringlich die dieser ethnischen Minderheit aufgezwungenen Lebensverhältnisse und geben einen Einblick in die Kontinuitäten ihrer Diskriminierung. Der Zusammenbruch von Hitler-Deutschland 1945 erfüllte nicht die Hoffnungen auf ein Ende  des Antiziganismus. Bis 1982 sprachen die Gerichte den Überlebenden ab\, überhaupt „rassisch“ verfolgt gewesen zu sein. Erst 1997 stellte die Bundesrepublik die Verfolgung der Sinti und Roma der der Juden gleich. \n\n\n\nAusstellungstafeln zeigen\, wie die Stadt Jever und der Verein der Getreuen Bismarcks Anfang der 1950er Jahre Sinti-Familien von ihren Stellplätzen am Rand der Stadt vertrieben. \n\n\n\nDie Fotoausstellung ist ein Projekt der Freunde der Sinti Oldenburg e.V. zusammen mit dem Schloss-Museum und dem GröschlerHaus Jever. \n\n\n\n \n\n\n\nDie Sinti-Familie Anton und Gertrud Laubinger im Juni 1950 auf dem Stellplatz am Dünkagel\, östlicher Stadtrand von Jever (Stadtarchiv Wilhelmshaven\, 5000\, Hartog 2004)
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SUMMARY:Vernissage - Fotoausstellung: Lager und Stellplätze von Sinti und Roma
DESCRIPTION:Hiermit laden wir Sie herzlich zur Fotoausstellung „Lager und Stellplätze von Sinti und Roma: NS- Zeit und Nachkriegsdeutschland“ und zur Vernissage am 11. Dezember 2025\, 17 Uhr\, im Schloss Jever (Steinsaal) ein.  \n\n\n\nEs spielt die Sinti Jazz Connection von Manolito Steinbach. \n\n\n\n\n\n\n\nDer Grafiker und Kurator Jürgen Biella vom Verein der Freunde der Sinti e.V. Oldenburg hat in den vergangenen Jahren bereits eine Reihe von Ausstellungen erarbeitet\, so zum Beispiel über die Sinti-Swing Legende Django Reinhardt. Zur Vorbereitung der aktuellen Ausstellung hat er jetzt Neuland betreten. Er musste dafür lange recherchieren\, denn die wissenschaftliche Literatur über Sinti und Roma ist an sich schon spärlich gesät\, aber Fotos von Lagern und Stellplätzen sind extrem selten zu finden.    \n\n\n\nDie Sinti-Familie Anton und Gertrud Laubinger im Juni 1950 auf dem Stellplatz am Dünkagel\, östlicher Stadtrand von Jever (Stadtarchiv Wilhelmshaven\, 5000\, Hartog 2004)\n\n\n\nDie gefundenen Fotodokumente aus verschiedenen deutschen Städten veranschaulichen eindringlich die aufgezwungenen Lebensverhältnisse dieser ethnischen Minderheit und geben einen Einblick in bestimmte Kontinuitäten ihrer Diskriminierung auch in der Nachkriegszeit.  Denn der Zusammenbruch des NS-Terrorregimes 1945 erfüllte nicht die Hoffnungen auf ein Ende  des Antiziganismus in Behörden und Gesellschaft. Bis 1982 sprachen die Gerichte den Überlebenden ab\, überhaupt „rassisch“ verfolgt gewesen zu sein. Erst 1997 stellte die Bundesrepublik die Verfolgung der Sinti und Roma mit der der Juden gleich. \n\n\n\nZwei der Ausstellungstafeln zeigen\, wie auch die Stadt Jever und der Verein der Getreuen Bismarcks Anfang der 1950er Jahre es zusammen bewerkstelligten\, Sinti-Familien von ihren Stellplätzen am Rand der Stadt  zu vertreiben. \n\n\n\nDer Oldenburger Musiker der Sinti Jazz Connection und Buchautor Manolito Steinbach\n\n\n\nDer Oldenburger Musiker und Buchautor Manolito Steinbach sagt: „Ich stehe stellvertretend für die zweite und dritte Generation der Opfer von Auschwitz. Sehr früh habe ich persönlich erfahren\, was Rassismus und Antiziganismus bedeuten. Denn ich wurde von meinen Mitschülern gehänselt und gemobbt\, weil ich ein Angehöriger der Sinti bin. \n\n\n\nIch bin bei meiner Oma aufgewachsen\, sie hat Auschwitz überlebt. Ich habe von ihr als Kind erfahren\, was mit uns Sinti im Zweiten Weltkrieg im Nationalsozialismus passiert ist. Mir ist es sehr wichtig\, anderen davon zu erzählen. Denn das\, was damals passiert ist\, könnte wieder passieren. Rassismus und Antiziganismus sind bei vielen Menschen immer noch im Kopf. Es ist wichtig\, offen über diese Themen sprechen\, um ein Bewusstsein zu schaffen und Diskriminierung zu bekämpfen.“  \n\n\n\nDie Fotoausstellung ist ein Projekt der Freunde der Sinti Oldenburg e.V. zusammen mit dem Schloss-Museum und dem GröschlerHaus Jever. Manolito Steinbach vertritt den Sinti-Verein Maro Tchatchepen („Unsere Wahrheit\, unser Recht“) e.V. \n\n\n\nVeranstalter: Schlossmuseum Jever und GröschlerHaus Jever zusammen mit dem Verein der Freunde der Sinti e.V. Oldenburg
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LOCATION:Schloss Jever\, Schlossplatz 1\, Jever\, 26441\, Deutschland
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SUMMARY:Film und Vortrag „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“
DESCRIPTION:Einlass ist ab 18:30 Uhr \n\n\n\nWie ist es möglich\, rechtsfreie Räume\, z.B. das US-Gefangenenlager Guantanamo zu schaffen? Wie kann es sein\, dass sich ein Präsident eines demokratischen Landes über Recht und Gesetz erhebt? Wie kann es gelingen\, sich dagegen zu wehren? \n\n\n\nUm diese Fragen geht es in dem Film\, der die Geschichte der Befreiung eines im berüchtigten US-Gefangenenlager zu Unrecht inhaftierten Bremer Deutsch-Türken erzählt.  Kurz nach den Anschlägen vom 11. September 2001 wird Murat Kurnaz in Pakistan als vermeintlicher Terrorist in das Lager transportiert. Dass der unschuldige Kurnaz nach fünf Jahren Gefangenschaft und Folter freigelassen wird\, hat er dem zähen Kampf seiner Mutter Rabiye und des Bremer Rechtsanwalts Bernhard Docke zu verdanken. Beide schaffen sie es\, sogar bis zum Obersten Gerichtshof der USA vorzudringen. \n\n\n\n\n\n\n\nSeine Spannung und besondere Kraft erhält der Film nicht nur durch die Wucht der Ereignisse\, die die Mutter Rabiye völlig unerwartet trifft\, sondern vor allem durch deren Fähigkeit\, Mut und Selbstüberwindung so miteinander zu verbinden\, dass sie\, im starken Vertrauen auf die Expertise ihres unermüdlichen Anwalts\, über sich selbst hinauswächst und die bittersten Niederlagen übersteht. Im Supreme Court geht es um nichts Geringeres als eine Auseinandersetzung mit dem Präsidenten der USA und dessen Politik. Verkörpert wird Rabiye im Film durch die Komödiantin Meltem Kaptan\, eine ideale Besetzung für diese Rolle\, denn Rabiye Kurnaz fehlt es weder an Temperament noch Humor. Der mehrfach preisgekrönte Film bietet Anlass zum Weinen\, aber auch zum Lachen. \n\n\n\nOb Bernhard Docke als zweite Hauptfigur von Alexander Scheer im Film wirklichkeitsgetreu dargestellt wird\, können die Zuschauer selbst überprüfen. Der Bremer Anwalt wird zugegen sein\, um im Anschluss Fragen zu beantworten und Hintergründe des Films zu erläutern\, wie z.B. die deutsche Mitverantwortung am damaligen Geschehen. Darüber hinaus bietet Docke Informationen zu den aktuellen politischen bzw. juristischen Entwicklungen in den USA. So hat Trump bereits angekündigt\, das Lager in Guantánamo für die Aufnahme von ca. 30 000 illegal eingereisten Migranten auszubauen. Bernhard Docke\, der bereits einen Teil seiner Ausbildung in den USA absolvierte\, war im Laufe seines Berufslebens als Rechtsanwalt und Strafverteidiger an zahlreichen\, teils spektakulären Strafverfahren in den USA beteiligt. Für seinen Einsatz für Menschenrechte erhielt er mehrere Preise\, u.a. die Carl-von Ossietzky Medaille.
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SUMMARY:Gedenkkonzert zum 9. November 1938
DESCRIPTION:Nach dem Ende der Gedenkfeier beginnt bei freiem Eintritt um 18.00 Uhr in der 200  Meter entfernten  ev.-luth. Stadtkirche zu Jever das Gedenkkonzert zum 9. November. Das Global-Folk-Trio „La Kejoca“  mit Carmen Bangert\, Jonas Rölleke und Keno Brandt wird von dem Lyriker Christopher Haupt begleitet. \n\n\n\nZu beiden Gedenkveranstaltungen laden die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und die Kirchengemeinden der Stadt Jever herzlich ein.
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SUMMARY:Gedenken an den Pogrom vom 9. November 1938
DESCRIPTION:Gedenkstunde im Namen der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Oldenburg\, gemeinsam organisiert von der kath. und der ev-luth. Kirchengemeinde Jever. \n\n\n\nNach dem Geläut der Glocken beider Kirchen und der Begrüßung folgt die Kranzniederlegung durch die Pastoren der jeverschen Kirchengemeinden und den Bürgermeister der Stadt Jever. Anschließend wird Herr Jürgen Ploeger-Lobeck\, der Direktor des Mariengymnasiums zu Jever\, die Gedenkansprache halten. \n\n\n\nNach dem Ende der Gedenkfeier beginnt bei freiem Eintritt um 18.00 Uhr in der 200  Meter entfernten  ev.-luth. Stadtkirche zu Jever das Gedenkkonzert zum 9. November. Das Global-Folk-Trio „La Kejoca“  mit Carmen Bangert\, Jonas Rölleke und Keno Brandt wird von dem Lyriker Christopher Haupt begleitet. \n\n\n\nZu beiden Gedenkveranstaltungen laden  die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und die Kirchengemeinden der Stadt Jever herzlich ein.
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SUMMARY:Der jüdische Landwirt Robert de Taube (1896-1982) aus Horsten - ein Leben im offenen Versteck und unter Nazis
DESCRIPTION:Im Jahre 2018 kamen in Kentucky\, USA\, drei Audio-Kassetten ans Licht. Auf ihnen schildert der jüdische Landwirt Robert de Taube (1896 – 1982)\, langjähriger Inhaber des Horster Grashauses\, seine Überlebensgeschichte. Sie beginnt mit der Pogromnacht vom 9. November 1938 auf dem Grashaus und in Neustadtgödens. De Taube berichtet dann von seiner Verschleppung in das KZ Sachsenhausen\, von den gescheiterten Bemühungen\, ein rettendes Exilland zu finden\, und vom Raub des Eigentums durch die Nationalsozialisten\, die ihn 1940 nach Berlin vertrieben. \n\n\n\nDer Pächter und Besitzer des großen Landguts „Horster Grashaus“  Robert de Taube (1896 – 1982) auf einem Foto von 1935 (Stiftung Jüdisches Museum Berlin)\n\n\n\nWährend die Deportationszüge nach Auschwitz rollten\, nahm er sein Versteck auf den Straßen der Reichshauptstadt und in den Waggons der Stadtbahn. Er fuhr kreuz und quer durch Berlin bis hin in die Vorstädte\, handelte mit Gemüse\, Obst und Kleidung\, arbeitete als Gärtner und wechselte ständig seinen Unterschlupf. Töchter aus Nazi-Familien verliebten sich in ihn. In einer Grunewald-Villa fand er seine beste Bastion. Ohne mutige Unterstützer hätte er nicht überlebt.Bereits wenige Monate nach seiner Befreiung in Berlin war Robert de Taube wieder zurück in seiner Heimat und versuchte\, das geraubte Eigentum von den Alt-Nazis zurückzuerlangen. Das gelang ihm erst nach Jahren unter Anspannung aller Kräfte.Der Referent hat mit Unterstützung von Nachfahren der Familie de Taube in den USA\, Mexico und England den erschütternden Bericht ediert\, wissenschaftlich kommentiert und unter dem Titel „Das offene Versteck“ im Bremer Verlag Fuego veröffentlicht.In seinem Vortrag stellt Peters das Buch und die spannenden Recherchen dazu vor. Es werden die Audiokassetten angespielt und auch ein Film gezeigt\, der 1971 auf dem Horster Grashaus entstand.
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SUMMARY:Grenzenlos Festival
DESCRIPTION:Die Zeiten sind hart. Zeit für ein Festival für Toleranz\, Menschlichkeit und ein kritisches Augenmaß\, das die gnadenlose Gewalt und Gier unserer Epoche nicht stillschweigend akzeptiert. \n\n\n\nDas GröschlerHaus und das LOK Kulturzentrum holen das Grenzenlos Festival zurück nach Jever – Sie sind herzlich eingeladen! Zu einem Tag voller Musik\, Kreativität und Begegnungen für Jung und Alt. Gemeinsam feiern wir Vielfalt und Offenheit – von 14 Uhr bis Open End. \n\n\n\n\nBands auf zwei Bühnen – Musik\, die bewegt und begeistert\n\n\n\nInitiativen und Vereine stellen sich vor – spannende Projekte\n\n\n\nKulinarisches: Food Truck\, Kaffee & Kuchen und erfrischende Getränke im LOK Garten\n\n\n\nFoto-Ausstellung in der LOK Galerie – Kunst zum Entdecken.\n\n\n\nPodiumsdiskussion – Nachdenken und Austausch\n\n\n\nMal- und Kreativwerkstatt – für Kinder und Erwachsene\n\n\n\nFührungen durch die Ton-Werkstatt\, Lithografie und Fotografie – Blick hinter die Kulissen\n\n\n\nTheatervorführung und Einblicke\n\n\n\nParty mit Lost In Music – Tanzen und Feiern bis in die Nacht\n\n\n\n\nVorläufiges Programm\n\n\n\n14:00 Uhr Eröffnung14:30 Uhr Kunstprojekt “GRENZENLOS – Vielfalt sichtbar machen”15:00 Uhr Vernissage: Fotos von Kjell-Flemming Ernst Richard van Büren15:00 Uhr Ja klar! Rock mal anders16:00 Uhr Global Music Player Allstars17:00 Uhr Andrae Bahlmann Harjes18:00 Uhr Schwarze Segel19:00 Uhr Loving Backwards20:00 Uhr Überraschung21:00 Uhr Party mit Lost In Music (Disko) \n\n\n\nZusätzlich zur Musik wird es ein buntes Mitmachprogramm\,Theater- und Poetryvorführungen geben. \n\n\n\n\n\n\n\nHintergrund\n\n\n\n2018 führte das GröschlerHaus  in Addernhausen bei Jever das erste Grenzenlos Festival durch. Es warb für offene Herzen und Grenzen gegenüber Geflüchteten. In den sieben Jahren seitdem hat sich das gesellschaftliche Klima insbesondere für Migranten\, diverse Lebensentwürfe und sozial Benachteiligte verschlechtert. Politische Kräfte sind zu einem „Kulturkampf“ der Ausgrenzung von allem angetreten\, was sie für nicht „normal“ halten.  Gleichzeitig werden staatliche Grenzen aus neokolonialen Interessen heraus mit Gewalt verschoben\, das Völkerrecht ignoriert\, Demokratien in autokratische Systeme verwandelt\,  hyperreiche einzelne Menschen auf Throne gehoben und der Planet über den Umkipppunkt hinaus aufgeheizt.  \n\n\n\nAm Programm beteiligt sind u.a.: Afrika Union Friesland / Wilhelmshaven\, DeKol Netzwerk Nordwest\, Fotoforum Jever\, GPS\, GröschlerHaus  Jever Arbeitskreis\, Jugendzentrum Jever\, Kinofreunde Friesland\, LOK Kulturzentrum\, Musikinitiative Schortens\, Naturschutzhof Wittmund\, Neues Tun\, Shapeshifter Theatergruppe\, Omas gegen Rechts. \n\n\n\nKommen Sie vorbei – zu einem Tag voller Inspiration und Gemeinschaft! 
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SUMMARY:Tag des offenen Denkmals: Jüdischer Friedhof
DESCRIPTION:Führung über den jüdischen Friedhof von Jever durch Mitglieder des Arbeitskreises GröschlerHaus \n\n\n\nBlick in den älteren Teil des jüdischen Friedhofs von Jever  (2017\, F H. Peters)\n\n\n\nDie 221 erhaltenen Grabstätten des Friedhofs in Hohewarf-Schenum sind das wertvollste Zeugnis der jüdischen Geschichte von Jever. Sie gleichen einem steinernen Buch der Erinnerung. Der älteste\, erhaltene Grabstein auf dem 1779 errichteten Friedhof stammt aus dem Jahr 1795. Das Kriegsende 1945 vereitelte den Plan der Nationalsozialisten\, den Friedhof für die Lagerung von Straßenbaumaterialien einzuebnen. Die britische Militärregierung und der aus Berliner Zwangsarbeit befreite Erich Levy (1891 – 1967) setzten die Wiederherstellung der verwüsteten Grabstätten durch. Levy  ließ hier Denkmäler zur Erinnerung an die jüdischen Opfer der NS-Zeit und die 1938 zerstörte Synagoge errichten. Zuletzt wurde hier der 1950 aus dem Exil zurückgekehrte Friedrich „Fritz“ Levy (1901- 1982) beerdigt. Auch wegen seiner gut erhaltenen Substanz ist der Friedhof ein für die gesamte Region bedeutsames Denkmal. Der Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Tag des offenen Denkmals: Virtuelle Synagoge
DESCRIPTION:11 – 14 Uhr: Die virtuelle Rekonstruktion der 1938 zerstörten Synagoge von Jever\, die erhaltenen Relikte der Synagoge und die Keller-Mikwe \n\n\n\nInnenraum der virtuell rekonstruierten Synagoge von Jever. Blick auf den Toraschrein (Mitte)\, die Bima (links) und die Frauenempore. Foto: Reunion Media Norden\n\n\n\nDas Erinnerungszentrum GröschlerHaus befindet sich in einem Gebäude\, das 1954 auf dem Grundstück der 1938 zerstörten Synagoge errichtet wurde. Bei Umbaumaßnahmen kamen in den vergangenen Jahren eine Reihe von baulichen Relikten des Gotteshauses ans Licht. Diese sowie der im unzerstörten Anbau der Synagoge erhaltene Raum der jüdischen Schule und die im Keller erhaltene Mikwe sind zu besichtigen. Die virtuelle Rekonstruktion der Synagoge in 3D-Echtzeitsimulation mit VR-Brille und gleichzeitiger Projektion auf einen 2D-Screen steht  außerdem zur Verfügung.  Die realen und virtuellen Führungen werden durch Mitglieder des Arbeitskreises GröschlerHaus  im Jeverländischen Altertums- und Heimatverein durchgeführt. Der Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Wie die Polen nach Wilhelmshaven kamen. Vortragsveranstaltung
DESCRIPTION:Am 6. Mai 1945 endeten in Wilhelmshaven die Kampfhandlungen des Zweiten Weltkriegs. Polnische Einheiten besetzten die Jadestadt. \n\n\n\nDoch wie kam es dazu\, dass Wilhelmshaven von den Polen befreit wurde? \n\n\n\nGemeinsam mit dem GröschlerHaus Jever begibt sich das Stadtarchiv auf eine Spurensuche zur polnischen Besatzungszeit im Raum Friesland/Wilhelmshaven. Dazu zeichnet der polnische Historiker Bartłomiej Warzecha (IPN Kattowitz) die Entstehungsgeschichte der 1. Polnischen Panzerdivision und ihren Weg in den Nordwesten Deutschlands nach. Hartmut Peters (GröschlerHaus Jever) widmet sich der nur wenige Wochen währenden polnischen Besatzungszeit im Raum Friesland/Wilhelmshaven. \n\n\n\nErgänzt werden die Vorträge durch die Original-Filmaufnahmen „Droga do Wilhelmshaven“ vom April/Mai 1945\, die auch die Besetzung von Wilhelmshaven am 6. Mai 1945 zeigen. \n\n\n\nDas Stadtarchiv bittet um Anmeldung unter  04421/16 1786.
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SUMMARY:Ein Kriegsende zwischen Mythos und Realität. Vortrag von Hartmut Peters
DESCRIPTION:Am Morgen des 3. Mai 1945 besetzten die Alliierten kampflos Oldenburg und gewannen schnell Raum Richtung Rastede. Auf der nordwestlichen Kampflinie erreichten sie bald Wiesmoor. Um 13 Uhr beschossen Jagdbomber im Tiefangriff Varel. Der Angriff auf die „Festung Wilhelmshaven“\, zu der Jever gehörte\, stand unmittelbar bevor. Tags zuvor hatte die Reichshauptstadt Berlin kapituliert. Es war der vorletzte Tag vor dem Waffenstillstand an der britischen Front\, der am 5. Mai in Kraft trat. \n\n\n\n„Verteidigung” oder „offene Stadt” hieß wie in anderen Städten auch in Jever das Thema\, das unter vorgedeckter Hand immer mehr die Gemüter erhitzte. Gerüchte lösten einander ab. Die einen wollten von Verhandlungen und Waffenstillstand\, die anderen von Verteidigung und Kampf bis zum Untergang wissen. \n\n\n\nAm Spätnachmittag des 3. Mai versammelten sich 2.000 Menschen auf dem größten Platz in Jever und forderten die Herausnahme ihrer Stadt aus der Verteidigung. Der Kreisleiter der NSDAP wurde entwaffnet\, kurz am Schlossturm die Weiße Fahne gehisst und eine Delegation zur Gauleitung nach Wilhelmshaven geschickt und es erfolgten Verhaftungen. Der Historiker Hartmut Peters stellt im Powerpoint-Vortrag die Ereignisse\, Hintergründe und tatsächlichen Folgen des Volksauflaufs dar. In einem zweiten Teil analysiert er die aufschlussreiche Geschichte der Erinnerung an ein Ereignis\, das in Jever seit 1945 sehr unterschiedlich bewertet wird.  Eine Veranstaltung im Rahmen der gemeinsamen Vortragsreihe des Schlossmuseums Jever und des Jeverländischen Altertums-und Heimatvereins. \n\n\n\nEintritt 3\,00 € / 1\,50 € erm.
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LOCATION:Schloss Jever\, Schlossplatz 1\, Jever\, 26441\, Deutschland
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SUMMARY:Aufrüstung\, Krieg und Befreiung in Wilhelmshaven und Jever 1933 bis 1949 und die Geschichte der 1. Polnischen Panzerdivision
DESCRIPTION:Dokumentarfilm von Hartmut Peters und Heiko M. Pannbacker\, 2005\, 90 min \n\n\n\nDie NS-Aufrüstungs- und Kregesgeschichte der Region sowie der Weg der polnischen Soldaten unter General Maczek\, die Wilhelmshaven und Friesland  1945 befreiten\, werden in einem erzählerischen Rahmen dokumentiert. \n\n\n\nDie Autoren sammelten Material aus Archiven weltweit\, filmten Zeitzeugen und entdeckten zahlreiche Amateuraufnahmen\, darunter Hitlers Besuch 1936 in Horumersiel. \n\n\n\nFilmaufnahmen zeigen Wilhelmshaven und Jever\, ergänzt durch Berichte von Kriegsveteranen und Zeitzeugen wie der Jüdin Eva Hirche\, die durch polnische Soldaten gerettet wurde. Der Film dokumentiert auch die gewaltigen Bauprojekte der Region während der NS-Zeit sowie historische Ereignisse wie Hitlers Aufkündigung des Flottenabkommens 1939 auf dem Rathausplatz von Wilhelmshaven. Der Filmautor Hartmut Peters leitet zusammen mit dem Historiker Erhard Ahlrichs den Film ein. \n\n\n\nEintritt 5\,00 €
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SUMMARY:Stolpersteine in Jever
DESCRIPTION:Die Info-Veranstaltung „Stolpersteine in Jever“ bietet einen Einstieg in das erst seit wenigen Monaten  in der Region Landkreis Friesland / Stadt Wilhelmshaven überhaupt mögliche\, aber ansonsten weit verbreitete Erinnerungsprojekt Stolpersteine. \n\n\n\nEs berichten Stolperstein-Initiativen aus Wilhelmshaven (Projekt an der Cäcilienschule) und Aurich (Günther Lübbers)\, anschließend Gespräch.   \n\n\n\nAuch in Hohenkirchen\, Hooksiel\, Schortens und Sande sind Stolpersteine denkbar. \n\n\n\nVielerorts prägen gerade Schulen mit Stolperstein-Projekten diese besonders nachhaltige Form des Gedenkens. Der Arbeitskreis GröschlerHaus möchte mit der Informationsveranstaltung aber nicht nur an die Schulen unserer Region appellieren\, sondern alle Einwohner und Einwohnerinnen  unserer Region dazu anregen\, inititativ zu werden! Für eventuell entstehende Projekte  steht das GröschlerHaus für Beratung  und erste Informationen über Personendaten zur Verfügung.  \n\n\n\nVerlegung der ersten Stolpersteine in Wilhelmshaven durch Gunter Demnig\, Marktstraße 58\, 6. Februar 2025 (Foto: H.Peters)\n\n\n\nHintergrund\n\n\n\nÜberall in Europa erinnern sich Menschen an verschiedenen Orten an die Opfer des Nationalsozialismus. Ein Teil dieser Erinnerungsarbeit geht von den ab Mitte der 1990er Jahre und insbesondere in Deutschland verlegten Stolpersteinen aus. \n\n\n\nDiese Gedenksteine sind 96 x 96 x 100 mm große Messingplatten\, gegossen in einem Betonblock\, die am Boden vor den Wohnhäusern angebracht werden\, in welchen die Opfer des Nationalsozialismus zuletzt freiwillig lebten. Sie erinnern dort dann mit den einleitenden Worten „hier wohnte“  an die verfolgten\, vertriebenen oder ermordeten Menschen durch Nennung des Namens. Am bekanntesten\, weil für die größte Opfergruppe verlegt\, sind die Stolpersteine für Juden und Jüdinnen. \n\n\n\nHäufig tauchte in den vergangenen  Jahren die Frage auf\, warum in Jever\, Wilhelmshaven und anderen Orten unserer Region keine Stolpersteine existieren. Der Grund liegt darin\, dass die Jüdische Gemeinde zu Oldenburg\, die für das Gebiet des ehemaligen Landes Oldenburg zuständig ist\, die Verlegung solcher Steine bis zum Jahr 2024 für nicht richtig gehalten hat. Ähnlich wie gegenwärtig noch in München\, herrschte die respektierte Auffassung\, dass es unangemessen sei\, die Namen ermordeter Menschen auf in den Boden eingelassenen Tafeln zu lesen\, auf denen Füße herumtreten. \n\n\n\nDeshalb wurden in Jever mit dem Mahnmal für die ermordeten Juden der Stadt in der Frl. Marienstraße (1996) und in Wilhelmshaven mit den Gedenkstelen am Synagogenplatz (2006) alternative Wege der Erinnerungsarbeit eingeschlagen.  \n\n\n\nDrei der ersten Wilhelmshavener Stolpersteine\, Marktstraße  58 (Foto: G. Lübbers)\n\n\n\nUnter den jetzt veränderten Vorzeichen  ließ dann Anfang Februar 2025 eine Projektgruppe an der Wilhelmshavener Cäcilienschule die ersten 20 Stolpersteine durch den Künstler Gunter Demnig unter großer Anteilnahme der Bevölkerung verlegen. Die Stolpersteine waren von Anfang an auf eine dauerhafte und kontinuierliche Erinnerung ausgerichtet. Das Projekt bietet durch den längeren Zeitraum der Verlegungen an den einzelnen Orten die Chance\, Kontakte zwischen Überlebenden und Angehörigen von Opfern auf der einen Seite sowie SchülerInnen\, HausbesitzerInnen\, AnwohnerInnen\, Gemeinden\, Geschichtsvereinen\, Stiftungen usf. auf der anderen Seite zu schaffen. Alle widmen sich gemeinsam der Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus\, deren individuelle Schicksale vorbereitend erforscht und dokumentiert werden. Aufgrund dieser vielen verschiedenen sozialen Interaktionen wird das Kunst-Denkmal  Stolpersteine auch häufig als „soziale Skulptur“ bezeichnet.Bisher wurden in etwa 1.900 Kommunen verschiedener europäischer Staaten über 107.000 Stolpersteine verlegt.
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SUMMARY:Margot Schwarz - ein Leben zwischen Zetel\, Auschwitz und Oldenburg. Nancy Steinbach-Schwarz (Oldenburg) portraitiert ihre Großmutter Margot Schwarz
DESCRIPTION:Nach der Machtübernahme 1933 verschärften die Nationalsozialisten die bereits bestehende Verfolgung der Sinti und Roma. 1941 begann dann NS-Deutschland den Genozid an den Sinti und Roma\, der mindestens 250.000 Angehörigen dieser ethnischen Minderheit das Leben kostete. Auch Sinti aus dem Landkreis Friesland und der Stadt Jever wurden verschleppt und ermordet. Am 13. Juni 1938  nahm die Gestapo im Zuge der Aktion „Arbeitsscheu Reich“ den in Jever lebenden Landarbeiter und Sinto Friedrich Schwarz fest und brachte ihn in das KZ Sachsenhausen. \n\n\n\nNach dem sogenannten Auschwitz-Erlass von „Reichsführer SS“ Himmler verhaftete die Kriminalpolizei am 8. März 1943 in Zetel neun hier lebende Sinti. Sie wurden von Bremen aus zusammen mit anderen Sinti aus Nordwestdeutschland in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Von den 23.000 nach dort  im Zuge dieser Aktion aus ganz Deutschland Verschleppten überlebten weniger als 3.000. \n\n\n\n1960  ließ sich Margot  Anita Schwarz geb. Franz in Häftlingskleidung fotografieren\, um auf den fortbestehenden Antiziganismus und das unbeschadete Leben der Mörder hinzuweisen.\n\n\n\nZu den Überlebenden gehörten auch die aus Zetel verschleppte Fabrikarbeiterin Margot Franz (1924 – 2002) und der erwähnte Friedrich Schwarz (1919 – 1990) aus Jever. Nach der Befreiung heirateten die beiden in Oldenburg und gründeten eine Familie\, die gegen viele Widerstände die Erinnerung an die Sinti in Oldenburg und im Landkreis Friesland mit auf den Weg brachte. \n\n\n\nAuch nach dem Zusammenbruch des NS-Terrorregimes 1945 waren Sinti und Roma weiterhin dem Antiziganismus in Behörden und Bevölkerung ausgesetzt. In vielen Fällen sprachen die Gerichte den Überlebenden bei den Entschädigungsverfahren ab\, „rassisch“ verfolgt gewesen zu sein. Erst 1997 stellte der Bundespräsident die Verfolgung der Sinti und Roma öffentlich der der Juden gleich. Und erst seit wenigen Jahren wird im öffentlichen Raum an diese Opfergruppe erinnert. \n\n\n\nNach dem plötzlichen Tod ihres Vaters Christel Menni Schwarz vor wenigen Monaten  führt nun Nancy Steinbach-Schwarz  das aufklärerische Erbe der Familie weiter. Sie erzählt aus dem Leben ihrer Großmutter Margot Schwarz geb. Franz und zeichnet so ein ganz eigenes\, persönliches  Portrait einer mutigen Frau\, die die ihr zugedachte Opferrolle ihr Leben lang nicht hat übernehmen wollen. \n\n\n\nIn  Ergänzung wird der Dokumentarkurzfilm „Auf Spurensuche: Jever – Sachsenhausen – Auschwitz“ (2019) von Omid Mohadjeri  und Michael Telkmann gezeigt. Der Film folgt der Reise von Angehörigen der oldenburgischen Sinti-Familien Schwarz und Laubinger im Jahr 2019 auf den Spuren ihrer Vorfahren zu den Stätten der Verfolgung. Für musikalische Begleitung sorgt die Gruppe Sinti Swing Connection um die Gitarristen Manolito Steinbach und Donny Schwarz. \n\n\n\nVeranstalter sind das Schlossmuseum Jever und der Arbeitskreis GröschlerHaus im Jeverländischen Altertums- und Heimatverein gemeinsam. Der Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Auf den Spuren des Holocaust. Die Geschichte und die Briefe einer jüdischen Familie aus Friesland. Buchvorstellung von Ainslie und Peter Hepburn (Brighton)
DESCRIPTION:Ainslie und Peter Hepburn aus Brighton (England) berichten über ihre Forschungen zum jüdischen Ehepaar  Henny und Hermann Hartog. Hermann Hartog war von 1918 bis 1939 Lehrer und Kantor der jüdischen Gemeinden von Jever und Wilhelmshaven. In Jever lebten die Hartogs in der Schlosserstraße 23 und seit dem Umzug 1929 nach Wilhelmshaven dort in der Bismarckstr. 107. Die zwölf- bzw. elfjährigen Töchter Lore und Inge konnten 1937 bzw. 1938 in England vor der NS-Verfolgung in Sicherheit gebracht werden. Ihre Eltern schafften es nicht mehr\,  in ein rettendes Ausland zu entkommen\, und wurden 1943 in Auschwitz ermordet.  \n\n\n\nPeter Hepburn: „Meine Frau Ainslie und ich machten uns auf\, ihr Leben zu erforschen nachdem wir völlig überraschend im Nachlass meiner 2016 verstorbenen Mutter Lore Hepburn geb. Hartog Briefe ihrer Eltern\, also meiner Großeltern\, gefunden hatten. Unsere Reisen führten uns nach Friesland\, Wilhelmshaven\, Belgien und schließlich – in einem kleinen Dorf am Fuße der Pyrenäen – zu den Menschen\, die ihnen vor der Deportation in die Vernichtung beigestanden hatten.“  \n\n\n\nDas Buch von Ainslie Hepburn mit den Ergebnissen der Recherchen ist soeben unter dem Titel „In the Footsteps of the Holocaust“ beim renommierten englisch-amerikanischen Verlag Pen & Sword Books erscheinen. Der Eintritt ist frei. \n\n\n\nDas Ehepaar Hermann und Henny Hartog mit Tochter Lore auf der Wilhelmshavener Südstrand-Promenade\, ca. 1935 (Sammlung Hepburn)
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SUMMARY:Vortrag: Antisemitismus heute und seine Bedeutung für unsere Demokratie
DESCRIPTION:Vortrag von Dr. Elke Gryglewski (Leiterin der Gedenkstätte Bergen-Belsen)\, mit Diskussion \n\n\n\n51% der jüdischen Bürgerinnen und Bürger Deutschlands hat laut einer Umfrage schon einmal darüber nachgedacht\, das Land zu verlassen. Immer mehr sind Jüdinnen und Juden hierzulande  von antisemitischen Übergriffen unterschiedlichster Art bedroht. Zahlen und Fakten\, die dies belegen\, sind höher als im Durchschnitt der EU.   \n\n\n\nDeutschland galt bisher als vorbildlich für die Aufarbeitung von Antisemitismus und Holocaust. Nicht zuletzt wird seit vielen Jahren am 9. November auch in unserer Region Erinnerung und Mahnung mit dem Gedenken an die Reichspogromnacht wach gehalten. Es ist dem Engagement zahlreicher Menschen zu verdanken\, dass durch Erinnerungsorte und Veranstaltungen vielfältigster Art Antisemitismus als ideologischer Motor für dieses Verbrechen durchschaut und seine zerstörerische Unmenschlichkeit entlarvt werden kann. \n\n\n\nNach und nach\, besonders im Zuge des Zusammenbruchs der Sowjetunion\, wanderten viele Jüdinnen und Juden in der Hoffnung auf ein friedliches und unbehelligtes Leben nach Deutschland aus. In den zurzeit ca. 105 jüdischen Gemeinden entwickelte sich eine bemerkenswerte Vielfalt\, Lebendigkeit und Komplexität. \n\n\n\nDie traurige Wahrheit: Antisemitismus war in Deutschland auch nach 1945\, als die Beendigung der Nazi-Herrschaft den in diesem Ausmaß noch nie dagewesenen Verbrechen gegen die Menschlichkeit ein Ende setzte\, keineswegs einfach in der Versenkung verschwunden. Zu keinem Zeitpunkt blieb jüdisches Leben nach 1945 unbeeinträchtigt. Besonders seit dem Krieg zwischen Israel und der Hamas ist die Zahl von tätlichen Angriffen\, Beleidigungen\, Drohungen und auch versteckteren Formen des Antisemitismus noch einmal sprunghaft gestiegen. So hat sich z. B. die Zahl antisemitischer Straftaten\, die von einer hohen Dunkelziffer geprägt ist\, zwischen 2022 und 2023 verdoppelt. Zusätzlich angeheizt durch kaum gebremste Hetze im Internet wird die Hemmschwelle für Antisemitismus im öffentlichen und privaten Raum immer tiefer gesetzt. Jüdinnen und Juden müssen sich wieder bedroht\, belästigt\, angegriffen bzw. grundsätzlich diskriminiert fühlen. Viele vermeiden mittlerweile verstärkt das Tragen jüdischer Symbole\, verbergen unter Umständen ihre Identität oder fühlen sich generell ausgegrenzt aus dieser Gesellschaft. Auch Erinnerungsorte und Gedenkstätten sind vor Angriffen immer weniger sicher. \n\n\n\nDie Erkenntnis\, dass Antisemitismus unabhängig von Bildungsstand und Herkunft in vielfältigen\, nicht immer sofort erkennbaren Formen als Bestandteil von menschenverachtendem\, undemokratischem Denken und Handeln auftritt\, bedeutet nichts anderes\, als dass alle Bürgerinnen und Bürger unseres Landes – keineswegs nur die jüdischen – von Antisemitismus betroffen sind. Menschen- und Grundrechte\, deren Einhaltung und ggf. Verteidigung\, auch wenn man selbst nicht unmittelbar Adressat von Diskriminierung ist\, sind die Basis der Demokratie. Menschenverachtendes Denken oder gar Handeln vergiften das gesellschaftliche Klima\, öffnen weitere Türen und Tore für jegliche Art von Diskriminierung. \n\n\n\nDr. Elke Gryglewski setzt sich nicht zuletzt als Geschäftsführerin der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten ausführlich mit Geschichte und Auswirkungen von Antisemitismus auseinander. Die Stiftung nimmt die Aufgabe wahr\, den Nationalsozialismus und seine Folgen aufzuarbeiten\, historisch-politische Bildung zu fördern und zur Reflexion auf die Gegenwart anzuregen. Verbunden mit ihrer Aufgabe auch als Leiterin der Gedenkstätte Bergen-Belsen und verfügt Dr. Gryglewski über viel Erfahrung mit Konzepten zur antisemitismuskritischen Bildung\, zu der sie selber seit vielen Jahren beiträgt. Die Komplexität des Antisemitismus\, die unterschiedlichen Quellen\, aus denen er sich speist verbunden mit der Schwierigkeit der Wahrnehmung antisemitischer Vorstellungen gerade auch im Hinblick des Krieges zwischen Israel und der Hamas werden wichtige Themen des Vortrags sein\, am 20.11.\, 19.00 im GröschlerHaus. \n\n\n\nAntisemitismus in uns\, antisemitische Umwelt – das geht  alle an\, niemand entgehen dem und den Gefahren\, die für die Gesellschaft und die Demokratie damit verbunden sind.
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CATEGORIES:ERINNERN UND EINMISCHEN – 10 Jahre GröschlerHaus
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SUMMARY:Gedenken an den Pogrom vom 9. November 1938
DESCRIPTION:zusammen mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und dem GröschlerHaus
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SUMMARY:Mit der Reichsbahn in die Freiheit
DESCRIPTION:Vortrag zum 80. Jahrestag des „Austauschtransports 222“\, mit dem auch die Jeveranerin Änne Gröschler (1888-1982) aus dem KZ Bergen-Belsen nach Palästina entkam. \n\n\n\nÄnne Gröschler um 1930(Sl. B. Löwenberg) \n\n\n\nRecht wenig ist bisher über die Austausche jüdischer Menschen aus den NS-Todeslagern gegen nichtjüdische Deutsche in britischer Internierung oder gegen Devisen bekannt. Der Historiker Hartmut Peters gibt am 31. Oktober (Donnerstag) ab 19 Uhr im GröschlerHaus Jever im Powerpoint-Vortrag „Per Reichsbahn in die Freiheit. Änne Gröschler aus Jever und der NS-Menschenhandel“ einen Einblick in dieses verwirrende Randkapitel des Holocaust.  Wie kann es sein und kam es\, dass NS-Deutschland buchstäblich alle jüdischen Menschen Europas und darüber hinaus ermorden wollte\, gleichzeitig aber einige wenige vor ihrer Vernichtung in die Freiheit entließ?  6 Millionen wurden ermordet – insgesamt etwa 2.500 in der Folge eines Austausches nicht.  Im Mittelpunkt steht der „Transport 222“\, mit dem 1944 die jeversche Jüdin Änne Gröschler (1888 – 1982) aus dem KZ Bergen-Belsen in das britische Mandatsgebiet Palästina entkommen konnte. Vor genau 80 Jahren\, im Herbst 1944\, schrieb sie sich Anraten von Ärzten ihre traumatischen Erfahrungen von der Seele. \n\n\n\nDer Weg der Palästina-Austauschhäftlinge von Bergen-Belsen nach Haifa im Juni/Juli 1944 (mit Fluchtweg von Änne Gröschler\, oben rechts) (Grafik: A. Reiberg)\n\n\n\nIhr Bericht ist die beste primäre Quelle zum „Transport 222“ und ein einzigartiges Dokument. Es schildert ein Panorama von Schrecken und Durchhaltewillen: die Verfolgung der Juden in einer deutschen Kleinstadt\, die Flucht 1939 in die Niederlande\, der Überfall Deutschlands 1940\, der gescheiterte Versuch\, mit dem Schiff nach England zu entkommen\, das verratene Versteck in Groningen\, die Haft im Lager Westerbork\, die drohenden Deportationen nach Auschwitz und die Leiden im „Austauschcamp“ des KZ Bergen-Belsen\, wo der Ehemann umkam.  Wie in einem Wunder bestieg Änne Gröschler dann mit den anderen „Austauschjuden“ auf dem Celler Bahnhof einen zur Täuschung der Weltöffentlichkeit luxuriös ausgestatteten Sonderzug zur mehrtägigen Fahrt in die Freiheit. Das Manuskript des Berichts  wurde von der Familie Gröschler-Löwenberg  dem GröschlerHaus zur Verfügung gestellt und seitdem in verschiedenen kommentierten Ausgaben in Deutschland und den USA veröffentlicht. \n\n\n\nÄnne Gröschler und ihr Sohn Walter unmittelbar nach der Ankunft in 1944 in Palästina (Archiv H. Peters)\n\n\n\nWährend der „Transport 222“ jüdische Menschen gegen eine identische Anzahl von Auslandsdeutschen aus britischer Internierung tauschte\, kamen die sog. „Kasztner-Juden“ gegen Devisen frei. Der Budapester jüdische Rechtsanwalt Rudolf Kasztner schaffte es Ende 1944 nach schwierigsten Verhandlungen mit der SS\, 1.670 Juden aus dem KZ Bergen-Belsen in die rettende Schweiz freizukaufen. Kasztner galt manchen nach dem Krieg als Kollaborateur und wurde 1957 deshalb in Tel Aviv ermordet.Die Veranstaltung steht im Rahmen der Reihe „Zehn Jahre GröschlerHaus“ des Arbeitkreises  GröschlerHaus im Jeverländischen Altertums- und Heimatverein. Der Eintritt ist wie bei allen Veranstaltungen des GröschlerHauses frei.
URL:https://www.groeschlerhaus.eu/event/mit-der-reichsbahn-in-die-freiheit/
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CATEGORIES:ERINNERN UND EINMISCHEN – 10 Jahre GröschlerHaus
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SUMMARY:Zehn Jahre GröschlerHaus - Musik & Geschichte(n)
DESCRIPTION:2014 entstand das GröschlerHaus. Zeit für ein buntes Fest mit Musik und Geschichte(n). \n\n\n\nMusik: Sinti Swing International\, Andrae/Bahlmann/Harjes\, Stephen C. Josephs (NYC)\, Session Band. Die Musiker spielen Songs zum Thema und sprechen über ihren jeweiligen Hintergrund. Gesprächsrunden mit Nachfahren der Juden aus Jever.
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SUMMARY:Zehn Jahre GröschlerHaus – Gratulation\, Kritik & Musik
DESCRIPTION:2014 entstand das GröschlerHaus. Zeit\, um zurück und vorwärts zu blicken. \n\n\n\nMusik: Andrae/Bahlmann/Harjes &  Stephen C. Josephs (NYC) Das Haus ist ab 14 Uhr geöffnet. Mit Führungen durch die Ausstellungen.
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SUMMARY:Auf den Spuren des Holocaust. Die Geschichte und die Briefe einer jüdischen Familie aus Friesland
DESCRIPTION:Vortrag von Ainslie und Peter Hepburn (Brighton) \n\n\n\nAinslie Hepburn:  „Im Nachlass der Mutter meines Mannes Peter fanden wir Briefe ihrer Eltern\, also von Peters Großeltern Hermann und Henny Hartog. Hermann war bis 1939 der Lehrer der jüdischen Gemeinden von Jever und Wilhelmshaven. Wir machten uns auf\, das Leben der in Auschwitz Ermordeten zu erforschen. \n\n\n\nZunächst nahmen wir die Spuren auf\, die die Familie vor ihrer Flucht vor den Nazis hinterlassen hatte. Unsere Recherchen führten uns dann nach Belgien\, Paris und in den Südwesten Frankreichs. Am Fuß der Pyrenäen trafen wir schließlich die Menschen\, die ihnen in den letzten Jahren ihres Lebens beigestanden hatten.“ \n\n\n\nDer Vortrag wird auf Englisch gehalten und ins Deutsche übersetzt. \n\n\n\n\n\n\n\n\nDer englische Verlag Pen and Sword wird die Recherchen der Hepburns über das mit unserer Region eng verbundene Lehrerehepaar 2024 veröffentlichen. Titel: „In the Footsteps of the Holocaust: The Story and Letters of a German Jewish Family.“ Übersetzungen ins Deutsche und Französische sind geplant.
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SUMMARY:Tag des offenen Denkmals: Führung über den Jüdischen Friedhof von Jever
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SUMMARY:Tag des offenen Denkmals: Die 1938 zerstörte Synagoge von Jever und ihre virtuelle Rekonstruktion
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SUMMARY:Die Erinnerungsorte an die Opfer des NS-Regimes in Friesland
DESCRIPTION:Ein Powerpoint-Vortrag von Prof. Dr. Antje Sander über die Erinnerungsorte in Friesland und das leitende Konzept. In Kooperation mit dem Schlossmuseum Jever und der Initiative Erinnerungsorte Friesland.
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SUMMARY:Extremismus der Mitte - der Aufstieg der NSDAP im Jeverland bis 1933 und das Bürgertum
DESCRIPTION:Ein Powerpoint-Vortrag über die Geschichte des Extremismus der Mitte im Jeverland von Hartmut Peters. \n\n\n\nEs gibt nur wenige Regionen\, die der NSDAP so früh und so massiv folgten wie das Jeverland. 1924 gaben ihr hier 22\,6 % (Reich 6\,6 %) der Wähler die Stimme\, 1933 waren es dann 62\,8 % (Reich 43\,9 %). Aber nicht genug. Bei den Niedersächsischen Landtagswahlen 1951 machten 22\,1 % der Wähler die Sozialistische Reichspartei zur zweitstärksten politischen Kraft des Jeverlands. Kurz danach wurde die NS-Nachfolgepartei vom Bundesverfassungsgericht verboten. \n\n\n\nHakenkreuzfahne am Schlossturm Jever um 1934 (Sl. H. Peters)\n\n\n\nHartmut Peters sieht den Schlüssel zur Erklärung nicht allein in den Rahmenbedingungen Weimars und in der begünstigenden Sozialstruktur des Jeverlands\, sondern bei namhaften Exponenten der eingesessenen bürgerlichen Eliten: „Der Aufstieg war hausgemacht\, getragen von Studienräten des Mariengymnasiums\, leitenden Verwaltungsbeamten\, dem Jeverschen Wochenblatt\, Kaufleuten\, Wortführern des Landvolks und den evangelischen Pastoren. Das möchte ich an Biografien und Dokumenten aufzeigen.“ Als verbindenden Kitt sieht Peters Judenhass und Ablehnung von Demokratie und kultureller Moderne quer durch beinahe alle etablierten politischen Lager. Laut Peters wurde bisher aber fast manisch nur auf die NSDAP gestarrt\, während die im historischen Schatten der offenen Verbrecher operierenden Eliten der „Mitte“ ungeschoren davon kamen. Obwohl sie dieselben extremistischen Grundüberzeugungen besaßen. \n\n\n\nDer Historiker und Soziologe Hartmut Peters (Foto privat)\n\n\n\nAm Ende Vortrags stehen offensichtliche Unterschiede und Gemeinsamkeiten der politischen Zeiten damals und heute zur Diskussion. Der langjährige Lehrer am Mariengymnasium Jever Hartmut Peters hat die NS-Geschichte des Jeverlands und der Juden der Region erforscht und seit 1984 darüber publiziert. Seine Aufsätze sind auch über die Webseite groeschlerhaus.eu zugänglich.
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SUMMARY:Inner Circle - Outer Circle (Film)
DESCRIPTION:Von Rassismus betroffene Menschen aus Wilhelmshaven und Oldenburg berichten in einem Film (45 min.\, 2024) aus ihrem Leben und stehen im Anschluss zum Gespräch zur Verfügung. Der Eintritt ist frei. \n\n\n\n\n\n\n\nGefördert von der Bundeszentrale für Politische BildungIn Kooperation mit Dekoniales Netzwerk Nordwest (Dekol) \n\n\n\nAnschließend findet ein Publikumsgespräch mit den porträtierten Menschen sowie der Regisseurin statt.  Die Veranstaltung ist eine rare Möglichkeit für Nicht-Schwarze\, Berührung zu den Lebensrealitäten und Perspektiven Schwarzer zu bekommen und sich mit unterschiedlichen Formen von Rassismus im Alltag und bei den Institutionen auseinanderzusetzen.Die Erfahrungen mit Rassismus und die damit verbundene Wahrnehmung und Bewältigung dieser Erfahrungen sind generationenübergreifend verschieden und häufig sehr unterschiedlich. Dies liegt auch daran\, dass  Afrika die Menschen anders prägt als Europa. Aufgrund  unterschiedlicher Perspektiven gehen schwarze Menschen auch unterschiedlich mit den Kränkungen durch Rassismus um und entwickeln verschiedene Strategien und Widerstandsfähigkeiten.Für die  BPoC (Black and People of Colour) im Landkreis Friesland bis hin zu Wilhelmshaven\, Oldenburger Land und den Küstenregionen gibt es – abseits der großen Metropolen – nur wenig Möglichkeit\, sich zu vernetzen und auszutauschen.„Trotz der erschwerten Bedingungen im ländlichen Raum ist es uns inzwischen teilweise gelungen\, uns mit anderen BPoC und insbesondere mit durch anti-schwarzen Rassismus Betroffenen zu vernetzen“\, erläutert Wilma Nyari.Ein Mittel der Selbstvernetzung  war auch die Entstehung des vorliegenden Films\, der von der Bundeszentrale für politische Bildung\, Each one teach one Berlin und dem Kulturladen Huchting  gefördert wurde. Die Filmaufnahmen schufen eine biografische Erzählreise\,  die den Lebenswegen\, Realitäten und oft schmerzvollen Erfahrungen von Afrodeutschen im ländlichen Umfeld Raum gibt. Nyari: „Die Machtstrukturen der weißen Dominanzgesellschaft sind für viele Schwarze nicht sofort erkennbar. Wer hört uns zu\, wem können wir vertrauen? Was passiert mit unseren Erfahrungen? Wie und wo können schwarze Menschen im ländlichen Raum unsere Erlebnisse teilen? Wem und wo zeigen wir uns und unsere Erfahrungen?“Solche Festhaltung Schwarzer Lebensrealitäten durch biografische Arbeit wurde von den Protagonistinnen des Films als stärkend und selbstbemächtigend wahrgenommen. Zwei von ihnen sind bereit\, im GröschlerHaus ihre Erfahrungen auch persönlich zu teilen.Wilma Nyari wuchs in Heimen auf\, wo sie Gewalterfahrungen machen musste\, Rassismus und Diskriminierung erlebte. Seit Jahrzehnten engagiert sie sich politisch und gesellschaftlich – zunächst in Hessen\, wo sie lange lebte. Mitte der 1980er Jahre begründete sie die Initiative Schwarzer Deutscher (ISD) mit. 2021 rief sie in Wilhelmshaven das Forum Koloniales Erbe ins Leben und kuratiert hier und deutschlandweit Projekte zu Dekolonisierung\, Antirasssismus und Empowerment. \n\n\n\nDie Regisseurin Wilma Nyari (Foto privat)
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SUMMARY:The Zone of Interest - Holocaust-Drama über die Familie von Rudolf Höß\, welcher 1940 Kommandant des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau wird
DESCRIPTION:Der Film erhielt 2024 den Oscar als „bester internationaler Film“.\n\n\n\nRegie: Jonathan Glazer. Mit Sandra Hüller und Christian Friedel als Ehepaar Höß. \n\n\n\nIn Kooperation mit den Kinofreunden Friesland e.V.. Kein Freier Eintritt. \n\n\n\nKurzinhalt: Hedwig Höß (Sandra Hüller) heißt ihre Mutter willkommen. Es ist deren erster Besuch in der stuckverzierten Villa\, in der Hedwig zusammen mit ihren Kindern und ihrem Mann Rudolf (Christian Friedel) lebt. Die Sonne scheint\, der Garten ist gepflegt\, die Blumen blühen\, der Hund lässt sich von seiner Nase durch das Grün treiben\, Gemüse und Kräuter gedeihen\, die Sonnenblumen stehen übermannshoch\, die Kinder planschen im Wasser. Die Familie Höß scheint in einer Bilderbuchidylle zu leben. Nur abseits der Grundstücksmauern wird klar\, dass hier – am Rande des Vernichtungslagers Auschwitz – die Hölle auf Erden ist…
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