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SUMMARY:Sonder-Öffnung der Dauerausstellung sowie zusätzliche Infos und Aktionen anlässlich des jüdischen Purim-Festes
DESCRIPTION:Zu entdecken gibt es neben der Ausstellung zur Geschichte der Juden in Jever auch die neu eingerichtete virtuelle Synagoge via VR-Brille. \n\n\n\nDa der Sonntag der Sonder-Öffnung auf den Tag des jüdischen Purim-Festes fällt\, hat sich der Arbeitskreis GröschlerHaus etwas Besonderes überlegt: Mit Infos und kleinen Aktionen für Kinder gibt es Einblicke in das jüdische Freudenfest „Purim“\, an dem jüdische Gläubige und deren Freunde den Mut und die Intelligenz von Königin Esther feiern\, die der Geschichte nach das jüdische Volk vor einer Intrige gerettet hat. Passend dazu wird man „Hamantaschen“ probieren können\, ein traditionelles Gebäck.
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CATEGORIES:ERINNERN UND EINMISCHEN – 10 Jahre GröschlerHaus
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SUMMARY:Buchlesung: „The Sound of Rebellion – Zur politischen Ästhetik des Jazz“
DESCRIPTION:Liebe Freundinnen und Freunde des GröschlerHauses\, \n\n\n\nThe Sound of Rebellion – Zur politischen Ästhetik des Jazz\, von Peter Kemper\, erschienen im Reclam Verlag\n\n\n\nvor ein paar Jahren hat das  GröschlerHaus einen sehr gut besuchten Vortrag von Heiko M. Pannbacker MA (Hannover) zum Thema „Jazz und Nationalsozialismus“ durchführen können. Wir möchten Sie heute auf eine multimediale Lesung von Dr. Peter Kemper (Frankfurt / M.) aus seinem neuen Buch „The Sound of Rebellion – Zur politischen Ästhetik des Jazz“ am kommenden Gründonnerstag hinweisen Der bekannte Musikjournalist erzählt in diesem „neuen Standardwerk“ (FR v. 30.10.2023) erstmals die Geschichte und Gegenwart des Jazz als Ausdruck des Emanzipationskampfs der Afro-Amerikaner. \n\n\n\n\n\n\n\nPeter Kemper hat jüngst bei Philipp Reclam sein Buch „The Sound of Rebellion – Zur politischen Ästhetik des Jazz“ veröffentlicht. In dem „neuen Standardwerk“ (Frankfurter Rundschau v. 30.10.2023) wird erstmals die Emanzipationsgeschichte der Afro-Amerikaner anhand der Geschichte des Jazz nachgezeichnet. \n\n\n\nIn Jever stellt der Erfolgsautor auf Wunsch des Veranstalters den „Altmeister“ Louis Armstrong\, den Bassisten und Komponisten Charles Mingus\, den Trompeter und Boxer Miles Davis sowie den aktuellen Saxophonisten Kamasi Washington in den Mittelpunkt seines multimedialen Vortrags. Video- und Soundbeispiele führen zu Fragen wie: \n\n\n\nWorin liegt der subversive Kern des Jazz? Im demokratischen Charakter der Improvisation? In kämpferischen Texten und Titeln oder in der Soundsprache selbst? Wie weit reicht die Schlagkraft eines politisch verstandenen Jazz?  \n\n\n\nDr. phil. Peter Kemper\, Bild: HR\n\n\n\nBei aller Analyse verliert Kemper nie den erzählerischen Pfad\, weil er reale Situationen aus dem Leben der Musiker zum Ausgangspunkt nimmt. So befreit er Armstrong von seinem Ruf als „Unterhaltungsclown“. Satchmo hatte  sich persönlich mit US-Präsident Eisenhower wegen dessen fehlender Unterstützung gegen Rassisten angelegt. \n\n\n\nSchwerpunkt sind die Sechziger Jahre. Hier positionierten sich Künstler wie John Coltrane\, Archie Shepp oder Sun Ra.  Black Consciousness und Afrofuturismus wurden Voraussetzungen für neue Ausdrucksformen. Bis in die Gegenwart spinnt Kemper den Faden\, kann erklären\, warum Hip-Hop und Jazz  kulturell keineswegs unterschiedlich sind. Zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler im Umkreis von „Black lives matter“ akzentuieren den Jazz als universelle Sprache von Widerstand  gegenwärtig neu.  \n\n\n\nDr. phil. Peter Kemper gestaltete in Frankfurt das Programm für das dortige Jazzfestival. Er ist Autor von Büchern über John Coltrane\, Eric Clapton\, Jimi Hendrix\, die Beatles\, Muhammad Ali und Helge Schneider. Veranstalter ist der Förderverein Bibliothek des Mariengymnasiums e. V. Jever.  Der Kontakt  kam über den Wilhelmshavener Historiker und  Black-Music-Kenner Hartmut Peters zustande. \n\n\n\nHelge Schneider mit dem Buch „The Sound of Rebellion“ von Peter Kemper. Der Unterhaltungskünstler und Jazzmusiker war einer der ersten Leser des Buchs.
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