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Varel: Das jüdische Altenheim 1941/42: Abtransport zur Ermordung

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von Holger Frerichs (Schlossmuseum Jever)

Die Geschichte der Familie Weinberg, des jüdischen Altenheimes 1937 bis 1942 in der Schüttingstraße 13 und aller seiner 40 Bewohner sowie der Ablauf der beiden Deportationen vom Oktober 1941 und Juli 1942 ist ausführlich dokumentiert in der nachfolgend genannten Veröffentlichung des Verfassers aus dem Jahr 2012.

2012 Jüdisches Altenheim Titel Altenheim Varel Schüttingstr. 13 Foto von 2012_pub
 

Zeitungsartikel:

 

Hinweise:

Weitere regionale Informationen zur Deportation vom Oktober 1941 über Emden und Berlin nach Lodz finden Sie auf der Webseite des Emdener Schüler-Projektes „Eine Reise nach Lodz“

Chronik des Gettos Lodz / Litzmannstadt

Aus der Webseite zur „Statistik und Deportation der jüdischen Bevölkerung aus dem Deutschen Reich“:

Deportation (Varel)-Emden-Berlin-Lodz im Oktober 1941

Deportation (Varel)-Bremen-Hannover-Theresienstadt im Juli 1942

Gedenkstätte Theresienstadt

Am 27. Januar 2016 wurde von der Stadt Varel und dem Arbeitskreis „Juden in Varel“ auf dem Gelände der Grundschule am Schloßplatz, Ecke Schulstraße / Schloßplatz, eine vom Arbeitskreis konzipierte Gedenktafel aufgestellt und der Öffentlichkeit vorgestellt. Sie erinnert an die Geschichte des Jüdischen Altenheimes in der nahe gelegenen Schüttingstraße 13 und an alle 29 Opfer der beiden von dort aus erfolgten Deportationen im Oktober 1941 (sechs Personen) und Juli 1942 (23 Personen).

Die am Holocaust-Gedenktag 2016 eingeweihte Gedenktafel für die ermordeten Bewohner des Jüdischen Altenheims von Varel (Foto H. Peters)

Die am Holocaust-Gedenktag 2016 eingeweihte Gedenktafel für die ermordeten Bewohner des Jüdischen Altenheims von Varel (Foto H. Peters)

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